Schutz & Hilfe

Verantwortungsvolles Spielen

Glücksspiel soll Unterhaltung bleiben. Hier erfährst du, wie du die Kontrolle behältst, Warnsignale erkennst und wo du in Deutschland schnelle, kostenlose Hilfe findest. 18+.

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Sofort Hilfe: Die Telefonberatung der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) zur Glücksspielsucht erreichst du kostenlos und anonym unter 0800 1 37 27 00. Weitere Angebote: check-dein-spiel.de und die Sucht & Drogen Hotline unter 01806 313031.

Nur ab 18 Jahren

Die Teilnahme an Glücksspiel ist ausschließlich volljährigen Personen ab 18 Jahren erlaubt. Bewahre deine Zugangsdaten so auf, dass Minderjährige keinen Zugriff auf Spielangebote erhalten. Nutze bei Bedarf eine Jugendschutz-Software auf deinen Geräten.

Wichtig: SlotsGem und der deutsche Spielerschutz

SlotsGem wird unter einer Curaçao-Lizenz betrieben und ist nicht an das deutsche Sperrsystem OASIS angeschlossen, das lizenzierte GGL-Anbieter verpflichtend nutzen. Das bedeutet: Der zentrale, anbieterübergreifende Selbstausschluss greift bei internationalen Casinos nicht automatisch. Umso wichtiger ist es, dass du die Schutzwerkzeuge des Anbieters selbst aktiv nutzt und deine eigenen Grenzen konsequent einhältst.

Setze dir feste Grenzen

  • Budget zuerst: Lege vor der ersten Einzahlung fest, wie viel Geld du maximal einsetzen willst — und behandle es wie Geld für Kino oder Konzert, das weg sein kann.
  • Einzahlungs- und Verlustlimits: Nutze die Limit-Funktionen im Konto, um tägliche, wöchentliche oder monatliche Beträge zu deckeln.
  • Zeitlimits: Plane feste Spielzeiten und lege regelmäßige Pausen ein. Stelle dir einen Wecker.
  • Kein Verlusten hinterherjagen: Erhöhe niemals Einsätze, um Verluste „zurückzuholen“. Das ist das häufigste Muster problematischen Spielens.
  • Nie unter Druck oder Einfluss: Spiele nicht zur Ablenkung von Stress, Sorgen oder finanziellen Problemen und nicht unter Alkohol.

Warnsignale erkennen

Prüfe dich selbst ehrlich. Mögliche Anzeichen für problematisches Spielverhalten sind unter anderem:

  • Du spielst länger oder mit höheren Beträgen, als du eigentlich wolltest.
  • Du leihst dir Geld oder vernachlässigst Rechnungen, um zu spielen.
  • Gedanken ans Spielen bestimmen deinen Alltag.
  • Du verheimlichst dein Spielen vor Familie oder Freunden.
  • Du wirst unruhig oder gereizt, wenn du nicht spielen kannst.
Triff eine oder mehrere dieser Aussagen auf dich zu, sprich mit einer Beratungsstelle. Der erste Schritt ist vertraulich und unverbindlich — und er hilft.

Selbstsperre und Pausen

Viele Casinos bieten in den Kontoeinstellungen eine Abkühlpause („Cool-off“) oder eine Selbstsperre an, mit der du dich für einen gewählten Zeitraum oder dauerhaft vom Spiel ausschließt. Nutze diese Funktion frühzeitig, wenn du merkst, dass du die Kontrolle verlierst. Ergänzend kannst du auf deinen Geräten Sperr-Software installieren, die Glücksspielseiten blockiert.

Hilfe für Angehörige

Auch wenn nicht du selbst, sondern eine nahestehende Person betroffen ist, gibt es Unterstützung. Die genannten Beratungsstellen helfen ebenso Angehörigen weiter. Du bist mit diesem Thema nicht allein.

Denk daran: Kein Bonus und keine Strategie ändern etwas am mathematischen Hausvorteil. Glücksspiel ist kein Weg, um Geld zu verdienen, sondern bezahlte Unterhaltung mit einkalkuliertem Verlust.